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Neue Lehrkräfte im Schuljahr 2026/27

Am Montag, 15.09.2025 wurden im Sitzungssaal des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 20 (in den Vorjahren 12, 15, 12 bzw. 23) junge Lehrkräfte, die im vergangenen Schuljahr das Zweite Staatsexamen erfolgreich abgelegt hatten, in das Beamtenverhältnis auf Probe eingeführt. Neu in den Lehrberuf starteten 28 (Vorjahre 22, 23, 26 bzw. 21) Lehramts- und Fachlehramtsanwärter bzw. Förderlehreranwärter mit bestandener Erster Lehramtsprüfung.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulamtsdirektor Ulrich Salomon und seines Stellvertreters Franz-Josef Heller ließ es sich Markus Gläser als Landrat und Rechtlicher Leiter des Schulamtes nicht nehmen, die Lehrkräfte persönlich zu begrüßen. Er verwies in seinem Grußwort auf das vielfältige Angebot an Kultur- und Freizeitmöglichkeiten im Landkreis sowie auf die Anstrengungen von allen Sachaufwandsträgern, den Kindern und Jugendlichen bestmögliche Lernbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Personalratsvorsitzender Rektor Markus Scharrer bot den jungen Kolleginnen und Kollegen die Unterstützung und den Rat der Personalvertretung an. Als Willkommensgeschenk überreichte er eine Brotzeitdose mit „Kraftriegeln“, Lutschbonbons für die Stimme, Tee für die Ruhe und einer Tüte Badesalz für die Entspannung – denn die Gesundheit der Lehrkräfte ist ein hohes Gut.

Neben der Einsatzschule stellt das Seminar den wichtigsten Bezugspunkt im Rahmen der Ausbildung der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter dar. Stellvertretend für alle Seminarleitungen begrüßte Frau Waltraud Ziegler alle neuen Anwärterinnen und Anwärter. Als kleines symbolisches Geschenk erhielten die Anwärterinnen und Anwärter eine Stein mit Vergoldungen. Ein Hinweis auf Steine, die im Weg liegen können, aber auch auf den Stein in der Brandung und den Eckstein des Hauses - der Stein, der eine Aufgabe darstellt, die bewältigt werden muss, der Stein als Symbol für die Lehrkraft, die die Ruhe bewahrt und Halt gibt und der Stein, auf den alles gebaut wird, der die Grundlage bildet - Lesen, Schreiben, Rechnen, soziales Miteinander und all die anderen Dinge, die in der Schule gelernt und gelehrt werden.

Ulrich Salomon als Fachlicher Leiter betonte vor der Vereidigung der neuen Lehrkräfte auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Freistaates Bayern die Wichtigkeit, selbst die Werte des Grundgesetztes und der freiheitlich demokratischen Grundordnung vorzuleben. Vorbild zu sein bei der Achtung der Menschenwürde, vorurteilsfrei den Schülerinnen und Schüler zu begegnen und selbst Toleranz zu zeigen, diese aber auch von den Schülerinnen und Schülern einzufordern sowie sie für eine freie und gerechte Gesellschaft zu sensibilisieren.

Als Lehrkräfte sind sie zur politischen Neutralität verpflichtet, das bedeutete aber nicht, demokratiefeindliche und menschenverachtende Meinungen gleichrangig zu behandeln, sondern diese als solche kenntlich zu machen und sich deutlich für Demokratie, Menschenrechte und die Unantastbarkeit der Menschenwürde zu positionieren.

Im Anschluss an die feierliche Vereidigung wurden die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter zu Beamten auf Widerruf ernannt.

Die Lehrkräfte mit erfolgreichem Zweiten Staatsexamen wurden zu Beamtinnen und Beamten auf Probe ernannt, anschließend erhielten Sie ihre Zeugnisse.

Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Arbeit wurden die jungen Kolleginnen und Kollegen in die Konferenzen ihrer Schulen verabschiedet.