Allgemeine Informationen

Seit dem Schuljahr 2002-03 wurden in Bayern Medienpädagogisch-informationstechnische Beratungen neu eingerichtet. Das Leistungsprofil ist laut KMS-Schreiben III/6 - S1356 - 5/3731 vom 19.02.2002 gekennzeichnet durch:

  • eine Verstärkung der Aktivitäten zur Fortbildung und Beratung der Lehrkräfte in der Region und an der einzelnen Schule (schulinterne Lehrerfortbildung)

  • ein Zusammenwirken mit den für Didaktik und Methodik der einzelnen Fächer zuständigen Lehrkräften und Betreuern sowie den Seminarlehrern

  • eine verbreiterte und vertiefte Ausübung einer Expertenfunktion in den Bereichen Medien- und Informationstechnik, Mediendidaktik, Mediengestaltung und Medienerziehung im engeren Sinn

 

Daraus ergeben sich folgende Aufgaben und Tätigkeiten:

  • Unterstützung der Lehrkräfte in den Bereichen Medientechnik, Mediendidaktik und Medienerziehung

  • Förderung der Gemeinschaftsaufgabe Medienerziehung und der informationstechnischen Bildung

  • Entwicklung eines sicheren, verantwortungsbewussten und kreativen Umgangs mit allen Medien und des kompetenten Umgangs mit den Informations- und Kommunikationstechniken

  • Verbesserung der Qualität des Unterrichts durch die Nutzung von Medien, insbesondere der neuen Medien und der Telekommunikation

  • Lehrplanzuordnung von Unterrichtsmedien (pädagogischer Software)

  • Beratung der Schulen und der Sachaufwandsträger in Fragen der Anschaffung von Hard- und Software und der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechniken

  • Beurteilung und Bewertung neuer Medien und im Netz angebotener Inhalte

  • Ansprechpartner an den Schulen: Medienberater, Systembetreuer, Fachbetreuer, Bibliotheksbetreuer, Seminarlehrer

  • Information der Eltern, bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen und in der Jugend- und Erwachsenenbildung


Darüber hinaus können die MIBs in der universitären und insbesondere in der schulischen Phase der Lehrerausbildung im Bereich Medienpädagogik mitwirken.